Algenzucht Nahrungsergaenzungsmitteln

Algenzucht

Photobioreaktoren aus PMMA

Mikroalgen wurden in den vergangenen Jahren in vielen Ländern als schnell wachsender Rohstoff zur Herstellung von Biomasse (Biofuel) in Erwägung gezogen. Mittlerweile hat sich jedoch gezeigt, dass aus Mikroalgen auch wichtige, höherwertige Bestandteile für Anwendungen in Nahrungsergänzungsmitteln (Omega 3 etc.) und anderen pharmazeutischen und medizinischen Bereichen extrahiert werden können. Für diese Produkte sind jedoch unkontaminierte und mit gleichbleibender Qualität erzeugte Rohstoffe notwendig. Offene Gewässer bieten hierfür keine idealen Bedingungen, weshalb Mikroalgen mehr und mehr in geschlossenen Systemen einer Aquakultur wachsen.

Photosynthese ist der Wachstumsmotor der Mikroalge und zur Bereitstellung des dazu notwendigen Lichts wurden Algenreaktoren (auch Photobioreaktor genannt) entwickelt, die den Mikroalgen eine ideale, wachstumsträchtige Umgebung bieten.
Da Mikroalgen in Wasser leben, sind Algenreaktoren wasserhaltende Behältnisse, deren Wände lichtdurchlässig sind.
In den meisten Fällen wird dabei auf die physikalisch bestgeeignete Bauform des Rohrs zurückgegriffen.

Wir liefern für solche Algenreaktoren Rohre aus PMMA (Acrylglas).
Unsere hochtransparenten Rohre bieten sowohl technisch als auch wirtschaftlich viele Vorteile für die Algenzucht.

 

Vorteile unserer Kunststoffrohre für den Einsatz als Algenreaktor

  • Unsere Kunststoffrohre aus PMMA bieten wir in vielen Durchmessern von Ø30 mm bis Ø500 mm an und können Längen bis zu 10 m und darüber hinaus fertigen
  • Das spezifische Gewicht von PMMA ist um den Faktor 1,9 geringer als von Glas (ein Rohr mit einem Durchmesser von 300 mm und einer Wanddicke von 5 mm wiegt aus Glas 10,33 kg/m, aus PMMA jedoch nur 5,52 kg/m)
  • PMMA hat eine hohe Lichttransmission von ca. 92% und ist ohne zusätzliche Beschichtungen hoch UV-beständig, ideal für die Algenzucht
  • Außerdem ist PMMA für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen und ist beständig gegen viele chemische Reinigungsmittel und gegen Salzwasser
  • Die Erfahrung zeigt, dass die Oberfläche von PMMA wenig anfällig für Biofouling (Ablagerung von Stoffen an der Rohroberfläche) ist
  • Kunststoffrohrohre aus PMMA sind kostengünstig
  • Bis zu einer Höhe von 10 m sind keine Kupplungsstücke erforderlich

Unser besonderes Know-how

Algenfarmen mit vertikal aufgestellte Photobioreaktoren benötigen einen deutlich niedrigeren Platzbedarf und können mit dem energetisch vorteilhaften Airlift-Verfahren wirtschaftlich große Mengen an Algen-Biomasse erzeugen. Allerdings ist der auf die Rohrwand mit steigender Wassersäule zunehmende Druck zu berücksichtigen. Der Innendruck ist im unteren Teil der Wassersäule am höchsten und nimmt nach oben linear ab. Aus diesem Grund haben wir ein komplexes Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe wir die Wandstärke unserer Kunststoffrohre über die gesamte Länge regulieren können. Gemäß den statischen Belastungen, die aus dem Innendruck resultieren, passen wir die Wanddicke im Verlauf des Rohres optimal an.
Unser Verfahren erlaubt es, die Dicke der Rohrwand der abnehmenden Druckbelastung anzupassen. Dadurch kann bei gleichbleibender statischer Integrität bis zu 25% Material eingespart werden. Neben einer besseren Umweltbilanz ergeben sich so deutliche Kostenvorteile durch reduzierte Materialkosten und eine durch das Mindergewicht bedingt einfachere Montage.
Wir haben in den vergangenen Jahren viele Projekte zum Thema Algenzucht umgesetzt und uns dadurch ein umfangreiches Fertigungs-Know-how für Algenreaktoren angeeignet und verfügen ebenfalls über entsprechende Anlagen zur Herstellung großer und langer Kunststoffrohre aus PMMA.

Algenzucht Photobioreaktor, Algenfarm

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